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Die Familie  

21 Generationen Bodenverbundenheit
Mit den von den Familienmitgliedern erzählten Erfahrungen aus dem Alltag und Reminiszenzen an ihre Ahnen präsentiert sich das Haus Bisol mit interessanten Einsichten in eine neue, familiäre Dimension.

Antonio Bisol - Präsident
"Den Firmennamen ‘Bisol Desiderio & Figli”, oder kurz “Bisol” werden wir stets beibehalten, zum Andenken an unseren Vater, den unsere Mutter mit dem Kosenamen Jeio gerufen hat. Er war der jüngste Sohn des in der Zone als Destillateur bekannten Eliseo Bisol und wusste, die von zwei verheerenden Weltkriegen ausgelösten Schwierigkeiten überwindend, seinem schöpferischen Unternehmungsgeist konkrete Gestalt zu verleihen: Er pflanzte neue Weinberge, für die er die besten, wenngleich kosten- und arbeitsaufwendigsten Parzellen aussuchte – die Grundmauern für eine solide Firmenstruktur. In den fünfziger Jahren unterstützte er die ehrgeizigen Pläne von uns Kindern und so begannen wir mit der Produktion unserer ersten Spumanti, nicht ohne Schwierigkeiten angesichts der Tatsache, dass sich deren Konsum fast ausschließlich auf festliche Anlässe beschränkte, doch wir schafften es, Schritt für Schritt unser erstes Vetriebsnetz aufzubauen und in Italien und im Ausland zu verdichten. Eine zusätzliche Entwicklung erfuhr das heute von mir und meinem Bruder Eliseo geleitete Unternehmen mit dem Zukauf neuer Reblagen und einem okulaten, innovatorischen Upgrading im technischen Bereich seitens unserer Söhne, die unsere – auf den Prinzipien Ehrlichkeit, Gemeinschaftsarbeit, umsichtiger Vermeidung fehlerhafter Entscheidungen und Terroirverbundenheit aufgebaute – Familientradition fortführen, – die das ‘Geheimnis' unseres Erfolgs verkörpert”.

Eliseo Bisol - Vizepräsident
“Die von mir und meinem Bruder Antonio eingenommene Rolle im Betrieb betrachte ich in erster Linie als eine moralische Verpflichtung und Wegweiser für die neue Generation, die in der Tat bereits mit großer Kompetenz und Engagement am Werk ist, aber jederzeit auch auf meinen Rat zählen kann. Ich kann mich als einen der Pioniere des Versektungsverfahrens nach der klassischen Methode bezeichnen, das sich, parallel zur Charmat-Methode, seit den Anfängen erheblich verfeinert hat. Stets die Werte der Tradition berücksichtigend, haben wir neue Analyse- und Produktionstechniken adoptiert, die dem Schutz und der Ausdruckskraft der Weinqualität dienlich sind. Als Garantie für Qualitätsarbeit im Feld bin ich stets persönlich im Weinberg anwesend, denn die Basis für jene Komplexität und Vielschichtigkeit, die einen Wein einzigartig gestalten, bilden die Charakteristiken der antiken Böden in der Valdobbiadene-Zone. Eine ebenso wesentliche Rolle aber spielt die menschliche Einsatzbereitschaft: Uns Winzern wird hier eine enorme, vorwiegend manuelle und penibel ausgeklügelte Geduldsarbeit abverlangt.”

Gianluca Bisol - Generaldirektor
“Meine letzten Recherchen über die Absatzmarkttendenzen für Prosecco und andere große Schaumweine während der letzten Jahre haben mich mehr denn je in der Ansicht bestätigt, dass der Valdobbiadene Prosecco DOCG ein echter Schatz italienischen Önologie ist und – sollte der Trend anhalten –. im Quinquennium 2015-2020 als weltweit meistverkaufter Schaumwein rangieren wird. Diesen fast unglaublichen Erfolg sowohl in Italien wie im Ausland verdankt der Prosecco seiner Identifizierung mit einem modernen, informellen und facettenreichen Lebensstil: Er gilt als ‘Lifestyle-Symbol' (ein von mir geprägter Terminus!) schlechthin, weswegen er in den Vereinigten Staaten, in Indien, in China, in Japan und in vielen anderen Ländern mit diversen Usancen und Geschmacksrichtungen, so sehr beliebt ist. Im Blick auf das starke Entwicklungspotenzial der Auslandsmärkte scheint mir besonders wichtig, die exklusive Provenienz des Valdobbiadene Prosecco DOCG gebührend aufzuwerten: Deshalb konzentriert sich mein persönliches Engagement gezielt auf die Förderung unseres Territoriums im touristischen und kulturellen Bereich, um den Individualcharakter des Prosecco unzertrennlich mit dem des Valdobbiadene zu verknüpfen – denn der Name des Weines ist unbestreitbar an den einer spezifischen Traubensorte gekoppelt, seine Qualität aber unzertrennlich an das Territorium gebunden: Wer Valdobbiadene Prosecco DOC trinkt, soll auch die Reize unserer Hügellandschaft mitverkosten können.

Claudio Bisol - Produktionsleiter
“Die bange Erwartung der Trauben im Keller, die behutsame, wie einem verletzlichen Lebewesen dedizierte Pflege der Früchte bis zu ihrer sicheren Bewahrung in der Flasche: Unser täglicher Einsatz dient dem Zweck, die einzigartigen Charakteristiken unseres Terroirs auf die Reben zu übertragen und schließlich im Wein zur Geltung zu bringen – mit denselben Emotionen, die den Werdegang eines Kindes begleiten, von seiner Geburt, bis es sich zu einem Erwachsenen mit harmonisch ausgebildeten Familienmerkmalen entwickelt hat. Ein Zyklus, der sich mit dem Rückhalt einer unbändigen Winzerleidenschaft im Verbund mit fortschrittlicher Technologie in unserem Unternehmen Jahr für Jahr erneuert. Zielstrebigkeit und Winzerpassion motivieren unsere unablässige Suche und Evidenzierung der unzähligen und variablen Nuancierungen, die nur einem vitalen Produkt wie dem Wein innewohnen – Wahrnehmungen, die wir mit Allen teilen möchten, die außer dem empfundenen Genussgefühl auch die Provenienz eines feinen Tropfens zu schätzen wissen. Die zunehmenden Erfolge des Prosecco di Conegliano Valdobbiadene DOCG sind ein starker Ansporn, dem Rebenanbau in unseren Hügeln dieselbe Pflege wie bisher zu dedizieren, obwohl sie meist mit mühseliger und kostspieliger ‚Handarbeit' verbunden ist.”

Desiderio Bisol – Technischer Leiter
“Da jeden einzelnen Weinberg, jede Weinpartie, jeden Spumante besondere Merkmale und Schwierigkeiten kennzeichnen, birgt jede Produktion individuelle Facetten. Zielobjekt unseres technischen Teamworks ist es, den Terroircharakter auf die Trauben zu übertragen und im jeweiligen Wein auszudrücken. Zu diesem Zweck haben wir vor einigen Jahren in unseren Weinbergen die Kriterien der ‘biodynamischen Landwirtschaft' adoptiert – in der Überzeugung, dass sie die Pflanzen zur Lebenstüchtigkeit erziehen, ohne fortwährende Chemisierung, die auch den Stoffwechsel der Beeren beeinflusst – so dass sich in jeder einzelnen Weintraube ihr Ursprungsboden in voller Ausdruckskraft widerspiegelt. Weil aber in diesem Zusammenhang weniger zählt, was man mit dem Wein macht, sondern vielmehr ob das Richtige zum richtigen Zeitpunkt vorgenommen wurde, sind für zeitgerecht durchführbare Maßnahmen im Keller adäquate Investments in Technologie von größter Wichtigkeit und so erprobt unsere Famiglie jedes Jahr mindestens 6 neue Vinifizierungspraktiken, als Anhaltspunkte für ihre dem jeweiligen Binom Jahrgang-Weinberg angepasste Nutzung, in der Bestrebung ständiger Qualitätsverbesserungen”.

 

Alberto Bisol - Verwaltungsleiter
“Die sorgfältige Selektion der geeignetsten Böden, die Adoption adäquater Anbautechniken und akribische Analysen aller einzelnen kellertechnischen Produktionsabläufe bilden die Prämissen für die Investmentstrategien des Hauses Bisol. Zu unseren Prioritäten zählen seit altersher Humanressourcen und Recherchen im Feld, zur Valorisierung und Bewahrung der typischen Trauben- und Weincharakteristiken. Von Anfang an wird im Unternehmen jede Einzelheit auf die kontinuierliche Verbesserung eines Ganzen fokussiert, in der Gewissheit, dass mittel- und langfristig programmierte Kapitalsanlagen in der Zukunft zur zusätzlichen Aufwertung der exzellenten Produkte führen werden, die einem weltweit einzigartigen Territorium und einer ebenso einzigartigen Weinkultur entstammen. Aus diesem Grund investieren wir Jahr für Jahr in die Wiedergewinnung von historischen Weinbergen und in innovative Vinifizierungstechniken, die eine möglichst direkte Übertragung der natürlichen primären Charakteristiken des Ursprungsterritoriums auf den Wein bewirken.”

 
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